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100. Geburtstag Gorch Fock - Ersttagsbrief, Katalog-Nr. 1058, Bund

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Produktinformationen "100. Geburtstag Gorch Fock - Ersttagsbrief, Katalog-Nr. 1058, Bund"

Der Ersttagsbrief ist mit der Sonderbriefmarke zum Thema "100. Geburtstag von Johann Kinau, Pseudonym Gorch Fock“, Katalog-Nr. 1058, frankiert und wurde abgestempelt mit dem Sonderstempel von Bonn am 14.8.1980.

Der Dichter Johann Kinau, bekannter unter seinem Pseudonym „Gorch Fock“, wurde am 22. August 1880 auf der Insel Finkenwärder bei Hamburg (heute Hamburg-Finkenwerde) geboren. Es stammte aus einer Fischerfamilie. Geburtsort und Eindrücke aus dem Elternhaus sind die Grundlage für das dichterische Wirken des Johann Kinau. Auch das Pseudonym „Gorch Fock“ erklärt sich aus seiner Verbundenheit zur Welt der „Fahrensleute“. Gorch Fock, eine Gestalt aus einer frühen Erzählung, weist in seiner Lebensgeschichte Ähnlichkeiten mit der des Dichters auf. Die beiden Brüder des Dichters, Jakob und Rudolf Kinau, sind im norddeutschen Raum erzählerisch in Erscheinung getreten.

Nach einer Kaufmannslehre in Geestemünde war Fock als Schreiber und Kontorist in Meiningen, Bremen und Halle an der Saale tätig. Im Jahre 1904 kam er als Buchhalter nach Hamburg und arbeitete dort bei der Hamburg-Amerika-Linie. Als Freiwilliger im 1. Weltkrieg war er ab 1915 zunächst als Infanterist in Rußland, Serbien und Frankreich. Anfang 1916 kam Fock auf eigenen Wunsch als Matrose auf den kleinen Kreuzer „Wiesbaden“. Er starb in der Seeschlacht vor dem Skagerrak mit 36 Jahren am 31. Mai 1916.

In seinem dichterischen Werk setzt sich Gorch Fock, der als Lyriker, Dramatiker, besonders aber als realistischer Heimaterzähler der „Waterkant“ hervorgetreten ist, mit der heimatlichen Landschaft, ihren Menschen und vor allem der Liebe zum Meer, das den Menschen zum Schicksal wird, auseinander. So vermitteln seine Werke die Atmosphäre von Seefahrt, Hafen und Fischerleben, die Welt der „Fahrensleute“. Zum Teil sind sie in „Hamburger Platt“ geschrieben; der Ton ist teils heiter von derb-gemütvollem Humor, teils dunkel-schwermütig und gedankentief. Die Sprache ist sparsam, die Gestaltung knapp und urwüchsig. Zu den Werken des Dichters Gorch Fock zählen: „Schullengrieper un Tugenknieper“ (1910); „HeinGodenwind, de Admirol von Moskitonien“ (1911), eine Seefahrergestalt; „Seefahrt ist not“ (1912), sein wohl wichtigstes Werk, ein hochdeutscher Roman mit plattdeutschem Dialog; in ihm verherrlicht er das damalige Finkenwärder in der Fischerfamilie Mewes und schildert das harte Leben der Seefischer. „Sterne überm Meer“ (Tagebuchblätter und Gedichte aus dem Nachlaß, 1917).

Der Markenkünstler Günter Jacki, Stuttgart, gestaltete im Auftrag der Deutschen Bundespost diese Sonderpostwertzeichen sowie den Ersttagsstempel und exklusiv für die Kunden der Firma Hermann E. Sieger den Sonderumschlag.

Land: Bundesrepublik Deutschland
Typ: Ersttagsbrief
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