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100 Jahre Rechtschreiblexikon von Konrad Duden - Ersttagsbrief, Katalog-Nr. 1039, Bund

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Produktinformationen "100 Jahre Rechtschreiblexikon von Konrad Duden - Ersttagsbrief, Katalog-Nr. 1039, Bund"
Der Ersttagsbrief ist mit der Sonderbriefmarke zu 60 Pfennig "100 Jahre Rechtschreiblexikon von Konrad Duden", Katalog-Nr. 1039, frankiert und wurde abgestempelt mit dem Sonderstempel von Bonn am 14.2.1980.

Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein war die Rechtschreibung in Deutschland ohne eine übergreifende verbindliche Regelung gewachsen. Mehrere Faktoren, vor allem die zunehmende Verbreitung von Büchern und Zeitschriften und die Einführung der allgemeinen Schulpflicht hatten in der Neuzeit stark vereinheitlichend gewirkt, aber trotzdem gab es im 19. Jahrhundert keine einheitliche Rechtschreibung. Die Verlage hatten ihre eigene Hausorthographie und an den Schulen mußten die Lehrer sich über die Rechtschreibung einigen.

Der entscheidende Anstoß, die Orthographie einheitlich zu regeln, ging 1871 von der Reichsgründung aus. Auf der im Jahre 1872 nach Dresden einberufenen Schulkonferenz der Länder wurde der preußische Kultusminister Falk beauftragt, sich der Vereinheitlichung der Rechtschreibung anzunehmen. 1875 berief Falk eine Konferenz zur „Herstellung größerer Einigung in der deutschen Rechtschreibung“ nach Berlin ein. Diese Konferenz endete aber mit einem Mißerfolg, denn ihre Beschlüsse wurden von den Regierungen der Länder als zu weitgehend abgelehnt. Nach dem Scheitern dieses Versuches ging Konrad Duden daran, sein „Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache“ zu schreiben. Die Voraussetzungen dafür lagen vor: 1871 hatte er für das Gymnasium in Schleiz, an dem er zu dieser Zeit als Direktor tätig war, Rechtschreibregeln für den Schulgebrauch verfaßt, und ein Jahr später, nachdem diese Regeln auch außerhalb seiner Schule zustimmend aufgenommen worden waren, hatte er das Buch „Die deutsche Rechtschreibung, Abhandlung, Regeln und Wörterverzeichnis“ veröffentlicht. 1875 hatte er an der staatlichen Rechtschreibkonferenz in Berlin teilgenommen und im Anschluß daran die Beschlüsse dieser Konferenz in seiner Schrift „Die Zukunftsorthographie“ verteidigt. 1880 veröffentlichte Konrad Duden sein „Vollständiges orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache“. Dieses an den Bedürfnissen der Allgemeinheit orientierte und für den täglichen Schreibgebrauch bestimmte Buch schaffte innerhalb eines Jahrzehnts das, was keine Konferenz auf Landes- oder Reichsebene erreicht hatte: Es führte die Einheitsschreibung in Deutschland herbei, ja es begann, den gesamten deutschen Sprachraum zu erfassen. Bereits 1892 beschloß der Schweizer Bundesrat auf einer Rechtschreibkonferenz der deutschsprachigen Schweiz, daß die künftige Schweizer Orthographie die im „Orthographischen Wörterbuch“ von Duden festgelegte Rechtschreibung sein soltle.

Konrad Duden wurde am 3. November 1829 auf Gut Bossigt bei Wesel geboren und er starb am 1. August 1911 in Sonnenberg (heute zu Wiesbaden).

Der Markenkünstler Paul Froitzheim, Tönisvorst, gestaltete im Auftrag der Deutschen Bundespost das Sonderpostwertzeichen und den Postsonderstempel und exklusiv für die Kunden der Firma Hermann E. Sieger den Sonderumschlag.

Land: Bundesrepublik Deutschland
Typ: Ersttagsbrief
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