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100 Jahre Vollendung des Kölner Doms - Ersttagsbrief, Katalog-Nr. 1064, Bund

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Produktinformationen "100 Jahre Vollendung des Kölner Doms - Ersttagsbrief, Katalog-Nr. 1064, Bund"
Der Ersttagsbrief ist mit der Sonderbriefmarke zum Thema "100 Jahre Vollendung des Kölner Doms“, Katalog-Nr. 1064, frankiert und wurde abgestempelt mit dem Sonderstempel von Bonn am 9.10.1980.

Am 15. Oktober 1880 wurde der Kölner Dom nach einer Bauzeit von genau 632 Jahren und zwei Monaten durch das Aufsetzen des Schlußsteines der Kreuzblume des Südturmes in 157 m Höhe vollendet. Damit war eines der kühnsten Bauvorhaben der europäischen Architekturgeschichte zu Ende geführt worden. Daß ausgerechnet in Köln ein solches Werk entstehen konnte, läßt sich nur aus der Geschichte erklären.

Bereits vor dem Edikt von Mailand, das im Jahre 313 im Römischen Reich eine allgemeine Glaubensfreiheit gewährte, befand sich auf dem Gelände des Domes ein christliches Heiligtum, aus dem sich noch im Laufe des 4. Jahrhunderts eine Bischofskirche entwickelte. Zur Zeit Karls des Großen begann man mit dem Bau einer mächtigen Kathedrale und weihte sie am 27. September 870 zu Ehren des heiligen Petrus und der Gottesmutter ein. Die Zunahme von Macht und Einfluß des Erzbischofs von Köln auf geistlichem und auf weltlichem Gebiet, aber auch der wachsende Pilgerstrom zu den Heiligen Drei Königen, die seit 1164 im Dome ruhten, brachten es mit sich, daß man im Jahre 1248 beschloß, eine völlig neue Kirche im Stil der damals entstehenden hoch gotischen Kathedralen Frankreichs zu errichten. Am 15. August 1248 legte man den Grundstein, 1322 konnte man den 45 m hohen Chor in Benutzung nehmen. Doch dann verlangsamte sich das Bautempo. Immerhin waren im Jahre 1560, als man die Arbeiten völlig einstellte, neunzig Prozent der Grundfläche unter Dach, doch große Teile fehlten noch, vor allem die Türme, von denen nur der südliche eine Höhe von 55 m hatte.

Nach einigen vergeblichen Anstößen im Barock war es vor allem Sulpiz Boisseree, der durch sein monumentales Kupferstichwerk „Ansichten, Risse und einzelne Teile des Domes von Köln“ den Dombaugedanken in die Öffentlichkeit trug. Nachdem Joseph Görres 1814 gefordert hatte, den Dom als Nationaldenkmal zu vollenden, wurden diese Ideen Gemeingut des deutschen Volkes.

1842 legte dann der preußische König Friedrich Wilhelm IV. zusammen mit dem späteren Kardinal von Geissel den Grundstein zum Weiterbau. Die Kosten trugen anfangs der König und der bürgerliche Zentral-Dombau-Verein je zur Hälfte, bis dann gegen Ende der Bauzeit der Anteil des Vereins ständig wuchs und zuletzt über 85 % erreichte. 1862 war der Innenraum, 1880 waren schließlich auch die Türme vollendet, damals die höchsten Bauwerke der Welt. Zur Vollendungsfeier, die mit großem Aufwand begangen wurde, erschien Kaiser Wilhelm I. persönlich. Der Erzbischof von Köln, Paulus Melchers, lebte jedoch infolge des Kulturkampfes in der Verbannung und durfte nicht einmal zum Dombaufest deutschen Boden betreten.

Im Auftrag der Deutschen Bundespost gestaltete der Künstler Peter Steiner, Stuttgart, dieses Sonderpostwertzeichen sowie den Postsonderstempel und exklusiv für die Kunden der Firma Hermann E. Sieger den Sonderumschlag.

Land: Bundesrepublik Deutschland
Typ: Ersttagsbrief
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