50. Geburtstag Anne Frank - Ersttagsbrief, Katalog-Nr. 1013, Bund

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Produktinformationen "50. Geburtstag Anne Frank - Ersttagsbrief, Katalog-Nr. 1013, Bund"
Der Ersttagsbrief ist frankiert mit der Sonderbriefmarke zu 60 Pfennig "50. Geburtstag von Anne Frank", Katalog-Nr. 1013, und wurde abgestempelt mit dem Sonderstempel von Bonn am 17.5.1979. Auf dem Ersttagsbrief sind die Räume des Anne-Frank-Hauses abgebildet.

Zur 50. Wiederkehr des Geburtstages von Anne Frank verausgabte die Deutsche Bundespost ein Sonderpostwertzeichen.

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt/Main als zweite Tochter des Bankiers Otto H. Frank und seiner Frau Edith geb. Holländer aus Aachen geboren. Im Jahre 1933 wurde es Otto Frank bald klar, daß es für ihn und seine Familie in Deutschland keine Zukunft mehr geben könne. Als sich ihm die Gelegenheit bot, eine leitende Stellung in Amsterdam zu übernehmen, wanderte er mit den Seinen nach Holland aus. Dort lebten Anne und ihre Schwester Margot unbeschwerte Jugendjahre. Anne besuchte die Montessorischule, die jetzt den Namen Anne-Frank-Schule trägt.

Als im Mai 1940 Holland besetzt wurde und Herr Frank keinen Ausweg sah, seine Familie zu schützen, faßte er zusammen mit seinen treuen Angestellten den Plan, im Hinterhaus seines Bürogebäudes Prinsengracht 263 ein geeignetes Versteck einzurichten, um dort zu gegebener Zeit unterzutauchen. Dieses war groß genug, um auch seinen Geschäftsfreund Herrn van Daan mit Frau und Sohn aufzunehmen. Als am 5. Juli 1942 ein Aufruf für Margot kam, sich zur Abreise in ein Arbeitskamp in Deutschland bereit zu machen, tauchte die Familie am nächsten Tag unter. Anne hatte an ihrem Geburtstag ein Tagebuch geschenkt bekommen, das sie in das Versteck mitnahm. Während der 25 Monate, die sie im Hinterhaus leben mußte, beschrieb sie wahrheitsgetreu alle Ereignisse des Zusammenlebens und vieles, was sich im besetzten Holland und auf den Kriegsschauplätzen ereignete. Dadurch, daß sie völlig abgeschlossen von der Außenwelt lebte, entwickelte sie sich viel rascher, als dies im normalen Leben der Fall gewesen wäre.

Trotz der schwierigen Lage, in der sie sich befand, verlor sie ihren Idealismus nicht und schrieb am 15. Juli 1944: „Es ist ein Wunder, daß ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar. Doch halte ich daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube … Inzwischen muß ich meine Ideale hochhalten in den Zeiten, die kommen, werden sie dann vielleicht doch noch ausführbar sein“.

Die Markenkünstlerin Elisabeth von Janota-Bzowski, Düsseldorf, gestaltete im Auftrag der Deutschen Bundespost diese Sonderbriefmarke sowie den Postsonderstempel und exklusiv für die Kunden der Firma Hermann E. Sieger den Sonderumschlag.

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