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Corona-Briefmarken: Das neue Sammelgebiet

Briefmarken sind kleine Kunstwerke und ein Spiegel der Zeit. Bereits in den Jahren 2002/2003, als die SARS-Epidemie in China ausbrach, gab die chinesische Post entsprechende Briefmarken aus. Heute unterstützen die Postverwaltungen weltweit den von der WHO ins Leben gerufenen Solidaritätsfonds zur Bekämpfung von COVID-19 mit Sonderbriefmarken.

Eine gute Idee: Den Helden der Corona-Pandemie “Dankeschön“ zu sagen oder ihnen zu applaudieren. Sie arbeiten im Gesundheitswesen, in der Forschung und in anderen Bereichen, die für das Gemeinwesen wichtig sind. Feuerwehrleute, Briefträgerinnen und Pflegekräfte – sie alle sind die Helden dieser Zeiten und werden gefeiert. 

Weltweit rufen Länder zu Solidarität auf, um die Ausbreitung dieser globalen Pandemie aufzuhalten. Postverwaltungen rund um den Globus unterstützen diese Aktion mit Corona- Briefmarken für wohltätige Zwecke oder ehren mit Sonderausgaben die stillen Helden dieser Pandemie.    

Wir stellen die Top 5 der beliebtesten Corona-Briefmarken vor:

   

1. Österreich: Klopapier-Briefmarke als Corona-Sonderedition 

Das bringt uns zum Staunen, Schmunzeln und Schwärmen – die erste Klopapier-Briefmarke der Welt. Damit ist Österreichs Postverwaltung wieder mal ein neues Highlight gelungen. Der Ausgabeanlass ist das Thema des Jahres 2020: die Corona-Pandemie. 

Mit einem „Augenzwinkern“ sei die Idee bereits im Frühjahr entstanden. Damals wurden die legendären „Klopapier-Hamsterkäufe“ zu einem Sinnbild der plötzlichen Corona-Krise. Viele Versuche waren nötig, um die Idee zu realisieren. Das uns bekannte Material eines klassischen Klopapiers ist kaum geeignet für die Briefmarkenproduktion. In Kooperation mit einem österreichischen Produzenten wurde dafür die Rückseite mit einer Selbstklebefolie aus Naturfaserpapier kaschiert. 

Das Ergebnis ist ein Briefmarkenblock aus dreilagigem Papier. Die Marke entspricht der Form eines handelsüblichen Blattes Klopapier mit einer Länge von zehn Zentimetern und typischer Perforierung zum Abtrennen. Legt man zehn Markenblöcke aneinander, ergibt das einen Meter Mindestabstand – oder die Länge eines Babyelefanten. 

Warum ein Babyelefant als Motiv?

In Österreich gilt das Tierchen als viel genutztes Symbol für den coronabedingten Hygieneabstand von einem Meter. Ursprünglich begann die Verknüpfung von Notmaßnahme und Tierkind mit einem Werbespot der Österreichischen Bundesregierung mit der Botschaft: „Distanz, die uns verbindet“. 

Egal was man darüber denkt – so wunderschön verrückt, so originell und dahinter die liebenswerte Idee mit dem Babyelefanten. Dieser Briefmarkenblock ist ein MUSS für alle Sammler!

 

2. Neuseeland ist auf „Bärenjagd“ 

Hinter diesem neuseeländischen Briefmarken-Block steht eine ganz besondere Geschichte... 

Verausgabt wurde die Briefmarke unter dem Titel „Bärenjagd“. Während der COVID-19-Ausgangssperre wurden die Familien im Land vom Phänomen der „Bärenjagd“ unterhalten. An den unmöglichsten Plätzen kreuzten Teddybären auf, um die getrübte Corona-Stimmung der Bürger aufzuhellen. Besonders Kinder sollten sich in Zeiten von kontrolliertem Ausgang einen Spaß daraus machen, in Nachbars Garten oder Fenster einen Teddy zu entdecken. Die Neuseeländer schafften dadurch magische Erlebnisse für Jung und Alt in dieser stressigen Zeit. 

Der Block enthält sechs Briefmarken, welche mit verschiedenen Teddybären illustriert sind. Als weitere schöne Geste enthält der Block eine Spende in Höhe von drei USD an das neuseeländische Rote Kreuz.

 



3. Der COVID-19 Briefmarken-Block der UNO 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) übernimmt die Führungs- und Koordinierungsrolle bei den globalen Gesundheitsmaßnahmen gegen das Corona-Virus. Sie hilft dabei sicherzustellen, dass alle Länder für die Erkennung, Prävention und Bekämpfung der Pandemie vorbereitet sind.

Der Briefmarken-Block der UNO enthält sechs Briefmarken, welche die sechs grundlegenden Gesundheitsbotschaften der WHO und der Vereinten Nationen darstellen. Sie sollen dabei unterstützen, die Ausbreitung von COVID-19 zu dämmen: 

  1.  Persönliche Hygiene
  2. Enttarnung von Fehlinformationen
  3. Physische Distanzierung
  4. Nächstenliebe
  5. Symptomerkennung
  6. Solidarität

Jede Briefmarke des Blocks enthält einen Zuschlag, welcher in Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 fließt. 

 

4. Corona-Briefmarke aus der Schweiz: COVID-19 Solidarität 

Mit dieser Sonderbriefmarke setzt sich die Schweizer Post für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ein. Die Einnahmen gehen an die Glückskette und das Schweizerische Rote Kreuz. Sie unterstützen damit Menschen, die dringend Hilfe brauchen. Wie es auf der Webseite der Schweizer Post beschrieben ist, versinnbildlicht die Briefmarke die Solidarität während der Corona-Pandemie: „Die Schweiz ist unser Mittelpunkt, während das gedrehte Kreuz eine leuchtende Weltkugel ergibt.“

 

5. Portugal: Corona-Briefmarke anlässlich 500 Jahre Post

Diese fünf Briefmarken aus Portugal wurden anlässlich der COVID-19-Pandemie und dem Jubiläum 500 Jahre Post verausgabt. Der Briefmarkensatz ist die letzte Ausgabe zum 500. Jahrestag der Gründung des portugiesischen Postdienstes. 

Gleichermaßen möchte die Postverwaltung mit dieser Sonderausgabe an den Ausbruch der Corona-Pandemie gedenken. Der Briefmarkensatz soll zeigen, dass sich das Land auch während einer Krisenzeit auf die Postangestellten verlassen kann. Sie haben für die Menschen in Portugal weitergearbeitet und alles gegeben, um den Bürgern wenigstens den Kontakt per Brief oder Paket zu ermöglichen.  

Sinnbildlich soll dieser Briefmarkensatz auch eine Hommage sein - an alle Mitmenschen, die auf der ganzen Welt weiterhin gearbeitet haben!  

 

Fazit:

Die weltweite Corona-Pandemie wird als außergewöhnliche Krise in die Geschichtsbücher eingehen. Grund genug, sich eines der besonderen Briefmarken-Exemplare zu sichern und damit einen wohltätigen Zweck zu unterstützen.

Denn: „Niemand kann alles tun, aber alle können etwas tun“