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Briefmarken für die Sinne: Sammelstücke mit Schokoladenduft oder Swarovski-Kristallen

Von der Lederhosen-Briefmarke und Dirndl-Stickerei bis hin zu Sondermarken aus Glas, Meteoritenstaub, flauschiger Wolle oder glitzernden Swarovski-Kristallen. Eine bunte Palette an außergewöhnlichen Sondermarken erschien in den vergangen Jahren. Dabei kennt der Ideenreichtum der verschiedenen Postverwaltungen keine Grenzen. 

Besonders überzeugen die Sonderbriefmarken der Österreichischen Post. Die Vielfältigkeit der Sammlerstücke wird auf der ganzen Welt gelobt. Aber auch hierzulande und über die Grenze hinaus, finden sich einmalige Marken und echte Weltrekorde, die einfach Spaß machen. 

Wir stellen Ihnen Sondermarken vor, die wirklich außergewöhnlich sind. 

Ein Briefmarkenbogen, der nach Schokolade duftet 

Sieht aus wie Schokolade und riecht auch so. Diese duftende Sondermarke erschien zum hundertsten Jubiläum des Verbandes der Schweizer Schokoladenhersteller. Reibt man mit dem Finger über die Markenoberfläche, löst sich ein Lacküberzug, in dem sich unzählige kleine Kügelchen mit einem synthetischen Stoff befinden. In der Luft liegt der feine Duft von Schweizer Schokolade

Auch optisch überzeugt der Markenblock: Die Schokoladenplättchen wirken verblüffend echt. Als Kleinbogen zusammenhängend mit 15 Einzelmarken erzeugen sie den Eindruck einer echten Tafel Schokolade. Der Rahmen des Kleinbogens mit einer Nachbildung von Stanniolpapier lässt die Schokoladentafel noch echter wirken.

Kurze Zeit später toppten die Belgier diese Idee: Sie entwarfen fünf Marken, die nicht nur nach einer belgischen Schokoladen-Spezialität riechen – sondern tatsächlich danach schmecken. So versüßte die schokoladige Note das bittere Aroma beim Anlecken der Briefmarke. 

Marke mit funkelnden Swarovski Kristallen – „Fireworks“

Fast zu schade, um sie auf einen Brief zu kleben, sind die Sondermarken mit eingearbeiteten Kristallen. „Fireworks“ ist der offizielle Name dieser Gemeinschaftsproduktion der österreichischen Postverwaltung und Hongkong Post. Die wunderschönen Briefmarken-Blocks zeigen einen Panoramablick auf den Hafen von Victoria in Hongkong und zum anderen ein Feuerwerk im Wiener Prater. Im Hintergrund leuchtet die Skyline der beiden Städte, gekrönt von einem fantastischen funkelnden Feuerwerk, das durch echte Swarovski Kristalle brilliert. 

Nur 350.000 Stück des Briefmarken-Blocks wurden gedruckt. Das Traditionsunternehmen Swarovski stellte dabei die weltweit einzigartige „Crystal Fabrics“-Technologie zur Verfügung. Dadurch erscheint das Feuerwerk der bunten Kristalle auf den Briefmarken leuchtend und „lebendig“. Machen Sie sich am besten selbst ein Bild von diesem wunderschönen Schmuckstück!

Von der Stickerei-Marke zum Hologramm-Block 



„Edelweiß“ – die erste österreichische Stickmarke 

Diese Stickerei-Briefmarke wurde in Österreich verausgabt. Die erste gezähnte Stickerei-Marke ist ein kleines Kunstwerk und wurde beim alteingesessenen Familienbetrieb Hämmerle & Vogel in Lustenau verwirklicht. Jede Marke ist eine Einzelanfertigung. Das Motiv der Briefmarke zeigt passend zum Land das Edelweiß – die Königin der Alpenblumen. 

Meteoritenstaub – „Post aus einer anderen Welt“

Ein vor 4,5 Milliarden Jahren in Marokko niedergegangener Meteorit hat seinen Weg nach Wien gefunden. Ein Teil des Meteoriten wurde dort zu feinem Staub gemahlen. Durch ein selbst entwickeltes Spezialverfahren der österreichischen Staatsdruckerei wurde dieser feine Staub auf die Briefmarke aufgetragen und mit einer Lackschicht überzogen. Es entstand eine der wohl eindrucksvollsten Blockausgaben und ist eine absolute Besonderheit. 

„Fußball-EM 2008“ – einzigartiger Hologramm-Briefmarkenblock

2008 trugen die Schweiz und Österreich gemeinsam die Fußball-Europameisterschaft aus. Hierzu verausgabte die Postverwaltung Österreich einen besonderen Hologramm-Briefmarkenblock mit geriffeltem Kunststoffüberzug, der Andi Herzog bei der Fußball-WM-Qualifikation 1997 zeigt. Kippt man das Bild, sieht man den Schuss auf das schwedische Tor von Andi Herzog und den vergeblichen Versuch des Torhüters diesen abzuwehren. Es war das Traumtor zum Einzug in die WM 1998.

Gestickte Kleinkunstwerke – „Petit Point“

Kaiserin Maria Theresa stickte für ihr Leben gern und wer seinerzeit am Wiener Hof Rang und Namen behalten wollte, tat Gutes daran ihre Stickkunst zu bewundern. Von 1720 – 1775 war „Petit Point“ die exklusive Stickkunst der Aristokratie. Nach handbemalten Vorlagen entstanden unter der Lupe Kleinkunstwerke mit 19x19 Stichen pro Quadratzentimeter. Heute gelten diese Kunstwerke als Wiener Kulturgut mit kaiserlichem Brief und großbürgerlichem Siegel. 

Dies ist die erste Briefmarke, die nach dem „Petit Point“ Verfahren hergestellt wurde. Die außergewöhnliche Marke zeigt eine rote Rose im Offsetdruck mit Stickgarn auf Atlasgewebe und wurde mit dem traditionellen Vorarlberger Stickereiunternehmen Hämmerle & Vogel realisiert. 

Die erste Leder-Briefmarke der Welt – „Lederhose“

Diese einzigartige Briefmarke mit ihrer besonderen Lederhosen-Zähnung begeistert nicht nur durch das weiche Alcantara-Leder, sondern auch durch die feine Verzierung in Form eines Edelweißes und die Krönung - sechs Original-Swarovski-Kristalle als dekorative Knöpfe. Mit dieser echten Lederbriefmarke landete die Österreichische Post wohl bislang ihren größten Erfolg. Selbst bei Nichtsammlern findet die  Marke großen Anklang.



40 Meter Stickgarn - Dirndl-Stickerei-Briefmarke 

Gedruckt – nein, natürlich gestickt – wird diese erste Dirndl-Briefmarke der Welt. 2016 wurde sie auf der Wiener Wiesn vorgestellt. Eine Superlative, die man vermutlich in den nächsten Jahren nicht mehr toppen kann. Die Marke ist ein einzigartiges philatelistisches Kleinkunstwerk, das es in dieser Form noch nie gegeben hat.

Die gestickte Silhouette und die Farben lassen das Dirndl plastisch und zugleich filigran wirken. Die zierliche Bluse ist in weiß gehalten, ebenso wie die Schürze, die eine andere Stichart aufweist. Das rote Dirndlkleid und die gestickte, gleichfarbige Landesinschrift „AUSTRIA“ bilden zauberhafte Details auf dieser Briefmarke. Wieder einmal hat es die österreichische Postverwaltung geschafft, uns mit diesem ausgefallenen Design zu überraschen. 

Bei einer Auflage von nur 140.000 Exemplaren wurden insgesamt 5,6 Millionen Meter Stickgarn verarbeitet.

Philatelistische Besonderheiten – nicht nur für Sammler

Dass Briefmarkensammeln alles andere als „altmodisch“ ist, zeigen uns viele dieser kreativen und außergewöhnlichen Markendesigns. Aus den Niederlanden gibt es jetzt die ersten dreidimensionalen Briefmarken. Dank einer besonderen Papierarchitektur – jede Marke ist aus drei Kartonschichten aufgebaut – „verwandeln“ sich diese Briefmarken. Beim Herausziehen einer Kartonlasche entstehen fantastische zwei- oder dreidimensionale Objekte.

Ob Stickerei-Briefmarken, Briefmarken mit Duft oder aus Materialen wie Eichenholz, Kork oder Glas – wir lieben einfach diese außergewöhnlichen Sammelstücke! Entdecken Sie wunderschöne Briefmarken für die Sinne!