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Schützen Sie Ihre Schätze! Wie Sie am besten Ihre Briefmarken aufbewahren

Briefmarken gehören keineswegs in irgendwelche Briefumschläge, Dosen oder Zigarrenschachteln. Sie wären zweifellos in einem Karton im dunklen Keller gut aufgehoben – doch das zarte Papier der Briefmarken ist empfindlich und Ihre Sammlung verliert schneller an Wert als Sie glauben. 

Hier erfahren Sie alles über eine „artgerechte“ Haltung Ihrer Briefmarken. Diese Tipps gelten übrigens für alle „Schätze“ – also auch für Münzen und Postkarten, die vor äußerlichen Einflüssen geschützt werden sollen. 

 

Die heimlichen Killer Ihrer Briefmarken: Licht, Feuchtigkeit und Temperatur

Weltweit werden in Museen sogenannte „Blue Wool Cards“, eingesetzt. Diese Farbteststreifen machen die zerstörerische Auswirkung des Lichts sichtbar und zeigen das langsame Verblassen von Marken und Karten. 

Es ist ein schleichender Prozess, der jedoch den Briefmarken-Wert schnell mindert oder gar vernichtet - wie dieses Beispiel zeigt: Vor vielen Jahren ersteigerte ein Anleger eine wertvolle Sammlung mit Preußen-Einheiten, eine sogenannte Rarität ersten Ranges. Es war eine Zusammenstellung von Viererblocks des deutschen Staates Preußen. Der Anleger schloss die Sammlung in einen luftdichten Safe und bewahrte sie dort auf. Als er den Tresor einige Jahre später öffnete, musste er feststellen, dass sich die Briefmarken während dieser Zeit dunkel verfärbt hatten. Die einst so sichere Anlage war nahezu wertlos geworden.

Briefmarken richtig aufbewahren – aber wie?

Um in Ihre Briefmarkensammlung Ordnung zu bringen, bieten sich unterschiedliche Sammelsysteme an: 

Briefmarkenalbum

Ein beliebter Klassiker, um Briefmarken sicher aufzubewahren, ist das Album. Es lässt sich mit passenden Ergänzungsblättern flexibel erweitern. Durch die kartonierten Seiten und transparenten Folien in Form von Einstecktaschen ist es der optimale Aufbewahrungsort für Briefmarken.

Im Jahre 1862 erschienen die ersten Briefmarkenalben. Damals wurden die Briefmarken noch direkt eingeklebt. Erst 19 Jahre später gab es die ersten Falze zur Befestigung von Briefmarken im Album.

Einsteckbuch

Das Einsteckalbum oder Einsteckbuch ist eine altbewährte Methode, Briefmarken geschützt aufzubewahren. Die Buchseiten enthalten Haltestreifen aus Pergamin – was die empfehlenswertere Variante der Aufbewahrung ist, da Pergamin eine Papierart ist.

Die andere Variante sind Klemmtaschen aus Polystyrol. Dieser Kunststoff dient der Herstellung von Klemmtaschen, die mit der rückseitigen Gummierung auf den Buchseiten kleben. Polystyrol ist eine harte Kunststofffolie, die im Vergleich zu Pergamin spröde und dünn wirkt. Der Nachteil ist, dass Knicke sofort sichtbar sind. Für Taschen größerer Formate ist diese Variante weniger zu empfehlen, da die Kunststofffolie schnell brüchig wird. 

Im Vergleich zu Pergamin sind die Klemmstreifen aus Polystyrol die meist genutzte Variante. Hier punkten die Klarheit der Streifen und der „ungetrübte Blick“ auf die Briefmarken. 

Dennoch ist der Klassiker das Einsteckalbum mit Haltestreifen aus Pergamin. Machen Sie sich am besten selbst ein Bild von Ihrer bevorzugten Variante.

Einsteckkarten

Prinzipiell gilt hier das Gleiche wie bei einem Einsteckbuch. Ob nun Bücher oder Karten – das ist Geschmackssache.

Ringbinder

Diese Möglichkeit der Aufbewahrung von Briefmarken ist bei Sammlern sehr beliebt. Die bequeme Handhabung durch leichtes Umblättern, Herausnehmen und Einfügen der Blätter bietet große Flexibilität. Durch das flache Aufliegen sind Ihre Briefmarken optimal geschützt.  

Vordruckblätter

Eine chronologisch oder thematisch geordnete Briefmarkensammlung auf Blättern macht einfach Spaß! Wichtig sind dabei die Beschaffenheit der Briefmarkenbefestigungen und die Druckart der Markenfelder mit den entsprechenden Beschreibungstexten. 

Am besten verwenden Sie Vordruckblätter renommierter Zubehörhersteller. Diese Anbieter produzieren seit vielen Jahrzehnten Vordruckalben und bringen die entsprechende Erfahrung mit.

Wo lagert man Briefmarkenalben am besten?

Unsere Tipps:

  • stehend ist besser, als aufeinander liegend
  • nicht komplett luftverschlossen
  • am besten in einem Schrank, geschützt vor Licht und Staub
  • nicht an feuchten Orten wie Keller oder Küche  
  • geschützt vor Luftverschmutzungen wie Kaminluft oder Küchendünste
  • nicht an zu trockenen Orten – also keine Dachböden oder hoch gelegenen Schränke in überheizten Räumen

Am besten sehen Sie ein- oder zweimal im Jahr Ihre Briefmarkenbestände durch. So „lüften“ Sie das zarte Papier und können frühzeitig beginnende Probleme bei der Lagerung erkennen und entsprechend entgegenwirken. 

Fazit

Nur die passende Aufbewahrung und die richtige Lagerung erhalten die Schönheit und den Wert Ihrer Briefmarkensammlung. 

Von Hüllen und Alben über Pinzetten und Lupen - hier finden Sie eine breite Auswahl an hochwertigem Briefmarken-Zubehör für Ihre Lieblingssammlung.