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Fossilien "Grube Messel bei Darmstadt" - 2 Ersttagsbriefe, Katalog-Nr. 974-975, Bund

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Produktinformationen "Fossilien "Grube Messel bei Darmstadt" - 2 Ersttagsbriefe, Katalog-Nr. 974-975, Bund"
Die beiden Ersttagsbriefe sind mit den Briefmarken zu 80 Pfennig "Fledermaus" und 200 Pfennig "Urpferdchen" frankiert. Sie sind mit dem Sonderstempel von Bonn vom 13.7.1978 abgestempelt. Die Ersttagsbriefe sind mit Abbildungen zum Thema "Fossilien" illustriert.

Der Wert zu 80 Pfennig zeigt die Fossile Fledermaus (Palaeochiropteryx tupaiodon) aus der Grube Messel bei Darmstadt. Die Ölschiefer des ehemaligen Tagebaus Grube Messel bei Darmstadt enthalten Fossilien von einzigartiger Erhaltung. Die dargestellte Fledermaus stammt aus Grabungen, die das Frankfurter Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg seit 1975 in Messel durchführt und ist etwa 50 Millionen Jahre alt. Zusammen mit einigen Funden aus Nord-Amerika zählen die Messeler Fledermäuse zu den frühesten stammesgeschichtlichen Dokumenten dieser Säugetier-Ordnung, die man jemals auf der Welt entdeckt hat. Während fossile Säugetiere gewöhnlich nur in Gestalt einzelner Zähne oder Kieferfragmente überliefert sind, kommen in Messel vollständige Skelette, manchmal buchstäblich mit Haut und Haaren, zum Vorschein. Das abgebildete Exemplar zeigt beispielsweise Weichkörper-Erhaltung im Rumpfbereich.

Der Wert zu 200 Pfennig zeigt die Fossile Urpferdchen (Propalaeotherium messelense) aus der Grube Messel bei Darmstadt. Der wissenschaftliche bedeutendste und wertvollste Fund der Grabungskampagne 1975 des Frankfurter Senckenberg-Institutes in der Grube Messel bei Darmstadt war das fast vollständige Skelett eines rund 50 Millionen Jahre alten Urpferdchens. Fast ausgewachsen ist dieses Pferdchen erst 50 cm lang. Der Rumpf ist stark gekrümmt. Die Vorderextremitäten tragen vier, die Hinterextremitäten je drei Hufe. Die Backenzähne sind noch niederkronig und einfach. Das Messeler Urpferdchen gehört einem frühen europäischen Seitenzweig der Pferdeentwicklung an, die sich im wesentlichen in Nord-Amerika vollzogen hat. Eine ganze Reihe mehr oder minder vollständiger Skelett-Funde dokumentiert in dichter zeitlicher Folge die kontinuierliche Entwicklung zum heutigen Einhufer mit seinem hochkomplizierten hochkronigen Backenzahngebiß. Die stammesgeschichtlichen Entwicklungstendenzen sind daher in diesem Falle recht gut bekannt.

Der Künstler Paul Froitzheim entwarf hierfür den Sonderstempel und exklusiv für die Kunden der Firma Hermann E. Sieger, Lorch, diese Ersttagsbriefumschläge.

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