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Nobelpreisträger für Physik und Chemie - 3 Ersttagsbriefe, Katalog-Nr. 1019-1021, Bund

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Produktinformationen "Nobelpreisträger für Physik und Chemie - 3 Ersttagsbriefe, Katalog-Nr. 1019-1021, Bund"
Die drei Ersttagsbriefe sind mit den Briefmarken der Ausgabe "Nobelpreisträger für Physik und Chemie", Katalog-Nr. 1019-1021, frankiert und abgestempelt mit Ersttagsstempel von Bonn mit Datum 9.8.1979. Die Briefmarken zu je 60 Pfennig zeigen: Lichtelektrischer Effekt, Albert Einstein; Kernspaltung des Uran-Atoms, Otto Hahn und Röntgenstrahl-Beugung am Kristallgitter, Max von Laue. Auf den Ersttagsbriefen sind Porträts der Nobelpreisträger abgebildet.

Albert Einstein wurde am 14. März 1978 in Ulm geboren. Nach dem Physikstudium in Zürich war er seit 1902 im Patentamt in Bern beschäftigt und veröffentlichte im Jahre 1905 drei bahnbrechende Arbeiten. Einstein gelang die Deutung des äußeren photoelektrischen Effektes, und dafür erhielt er im Jahre 1921 den Nobelpreis für Physik. Im Rahmen dieser Arbeit machte Einstein die Annahme, daß das Licht nicht nur Wellennatur, sondern gleichzeitig auch Teilchencharakter habe. Einstein veröffentlichte 1905 die Grundlagen der speziellen Relativitätstheorie und folgerte daraus, daß Masse und Energie einander entsprechen: E = mc². Die allgemeine Relativitätstheorie formulierte Einstein 1914-1916. Von 1914-1933 war Einstein Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften und gleichzeitig Direktor des Kaiser-Wilhelm-Institutes für Physik. 1933 emigrierte Einstein in den USA und arbeitete dort am Institute for Advanced Study in Princeton N-J.) bis zu seinem Tode am 18. April 1955.

Die Briefmarke zeigt eine schematische Darstellung des photoelektrischen Effektes, den Einstein als erster richtig deutete. Wird ein Metall mit Licht bestrahlt, so werden Elektronen freigesetzt, welche die Oberfläche des Metalls verlassen können. Ändert man die Farbe des einfallenden Lichtes stetig vom roten Ende des Regenbogenspektrums zum blauen Ende hin, gibt es für jedes Metall eine charakteristische Farbe, bei welcher Elektronen das Metall erstmals verlassen können (in der Darstellung der Briefmarke ist diese Grenze im Farbbereich „orange“ angenommen). Die Energie der austretenden Elektronen ist um so größer, je mehr die Farbe des einfallenden Lichtes verschoben ist in Richtung blauer Farbtöne. Die freigesetzten Elektronen breiten sich unabhängig von der Richtung des eingestrahlten Lichtes aus.

Otto Hahn wurde am 8. März 1879 in Frankfurt am Main geboren. Seit 1904 beschäftigte er sich mit der Untersuchung radioaktiver Stoffe und fand eine große Zahl radioaktiver Elemente bzw. unterschiedlich aufgebauter Kerne dieser Elemente („Isotope“). Von 1928-1945 war Otto Hahn Direktor am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin. Dort entdeckte er zusammen mit Fritz Strassmann im Dezember 1938, daß aus Uran durch Bestrahlen mit Neutronen das Element Barium entsteht. Hahn deutete den experimentellen Befund richtig als Spaltung des Urankernes. Für diese Entdeckung erhielt Otto Hahn den Nobelpreisfür Chemie des Jahres 1944. Von 1948-1960 war Otto Hahn Präsident der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Er starb am 28. Juli 1968 in Göttingen.

Die Briefmarke zeigt eine schematische Darstellung der Spaltung eines Urankernes. Der Kern des spaltbaren Uranatoms besteht aus zwei Sorten dicht gepackter Kernbausteine gleicher Größe: Protonen (92 Stück, dargestellt durch blaue Kugeln) und Neutronen (143 Stück, rote Kugeln). Beschuß des Urankernes durch ein Neutron führt zur Spaltung des Kernes in zwei etwa gleich große Bruchstücke. Diese Bruchstücke sind ihrerseits Kerne aus Protonen und Neutronen von zwei leichteren Atomen. Zusätzlich entstehen bei der Kernspaltung etwa drei einzelne Neutronen, die ihrerseits weitere Urankerne spalten und eine Kettenreaktion einleiten können. Der zeitliche Verlauf des Spaltprozesses ist auf der Marke von links nach rechts dargestellt.

Max von Laue wurde am 9. Oktober 1879 in Pfaffendorf bei Koblenz geboren. 1909 kam er als Privatdozent an das Institut für theoretische Physik der Universität München. Hier entwickelte er die Idee, mit Hilfe von Röntgenstrahlen die Anordnung der Atome in Kristallen sichtbar zu machen. Das 1912 erfolgreich durchgeführte Experiment bewies einerseits den Wellencharakter der Röntgenstrahlen und zeigte andererseits, daß Kristalle tatsächlich als äußerst regelmäßig angeordneten Atomen aufgebaut sind. Max von Laue erhielt dafür den Nobelpreis Physik des Jahres 1914. Laue war Professor in Zürich, Frankfurt am Main, Berlin und Göttingen. Seit 1951 war er Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem (ehemals Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie und Elektrochemie). Max von Laue starb am 24. April 1960 in Berlin.

Die Briefmarke zeigt ein sogenanntes Beugungsbild, das mit Röntgenstrahlen an einem Kristall erhalten wurde. Wird ein Kristall mit Röntgenstrahlen aus einer Richtung bestrahlt, so lenken die Atome im Kristall das Röntgenlicht in viele Richtungen ab. Die regelmäßige Anordnung der Atome führt aber dazu, daß die aus dem Kristall austretende Röntgenstrahlung sich nicht gleichmäßig überallhin ausbreitet, sondern auf bestimmte Richtungen beschränkt ist. Deshalb erzeugen die Röntgenstrahlen auf einer Photoplatte keine gleichmäßige Schwärzung, sondern einzelne Punkte. Die Punkte bilden typische Muster, welche den atomaren Aufbau und speziell die Symmetrie des Kristalls wiedergeben.

Im Auftrag der Deutschen Bundespost gestaltete die Künstlerin Brigitte von der Linde, Sindelfingen, diese Postwertzeichen sowie den Postsonderstempel und exklusiv für die Kunden der Firma Hermann E. Sieger die Sonderumschläge.

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